Geschrieben in Biografien, Inselgeschichte am 9. Dezember 2012 Kommentar »
Serie: Helgoländer Biografien, herausgegeben von Erich-Nummel Krüss
Erich Paul Jansen Friedrichs.
Foto: Museum Helgoland
Erich Friedrichs war ein leidenschaftlicher, intelligenter Mann; ein Mann, der seine Heimat Helgoland über alles liebte und im Laufe seines Lebens viel für sie riskierte. Am Ende bezahlte er dafür mit seinem Leben. Friedrichs wurde am 2. November 1890 auf Helgoland geboren. Seine Mutter war Fanny Elise Krüß, sein Vater Peter Paul Friedrichs. Drei Monate vor seiner Geburt war die Insel wieder in deutschen Besitz übergegangen, nachdem sie 83 Jahre lang unter britischer Herrschaft gestanden hatte. Viele Helgoländer sprachen daher gutes Englisch, auch Erich Friedrichs. Diese Kenntnisse würden ihm im Ersten und Zweiten Weltkrieg noch von Nutzen sein.
Auf Helgoland wurde Erich „Eäk Fink“ genannt, das hörte er jedoch nicht so gern. Schon mit 19 Jahren trat er im Januar 1910 in die Kaiserliche Deutsche Marine ein und blieb dort bis Juni 1912. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, war er schon von Beginn an wieder bei der Marine und kam erst Ende März 1919 nach Helgoland zurück. Weiterlesen »
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Serie: Helgoländer Biografien von Erich-Nummel Krüss
James Krüss (1926 – 1997).
Foto: Helgoland Museum
James Jacob Hinrich Krüss, Deutscher Dichter und Schriftsteller, geboren am 31. Mai 1926 auf Helgoland, gestorben am 2. August 1997 auf Gran Canaria.
James Krüss wuchs als ältester Sohn des Elektrikers Ludwig Krüss und seiner Gattin Margaretha Friedrichs auf Helgoland auf. 1941 wurden Helgoländer Familien nach Arnstadt in Thüringen, später nach Hertigswalde bei Sebnitz in Sachsen evakuiert. Nach dem Abschluss der Mittelschule 1942 besuchte Krüss die Lehrerbildungsanstalt Lunden in Schleswig-Holstein, ab 1943 die Lehrerbildungsanstalt Ratzeburg und seit 1944 die Bernhard-Rust-Hochschule in Braunschweig. Im Sommer 1944 wurde er noch als Soldat der Luftwaffe eingezogen und erlebte das Ende des Zweiten Weltkrieges in Aussig in Böhmen. Weiterlesen »
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Geschrieben in Biografien, Inselgeschichte am 23. September 2012 0 Kommentare »
Serie: Helgoländer Biografien
Geboren auf Helgoland, am 25. September 1771, als Sohn des Hamburger Tonnenlegers Peter Rickmer Krohn und der Mutter Peerke, geb. Claasen. Von 1787 bis 1790 fuhr er mit seinem Onkel, Erich Jacob Franz, mit Jacob Oelrichs und Claus Jacob Magermann, auf ihrer Schaluppe in See auf Schellfischfang für ein zwanzigstel Anteil. Sein älterer Bruder Rickmer Peter Krohn war da schon Kapitän und fuhr auf Spanien und Portugal.
Votivschiff in der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Evangelischen Kirche von Helgoland – eine Spende von Nikolaus Peter Krohn. Foto: Museum Helgoland
Krohn bat seinen anderen Onkel, den Pastor Georg Matthias Krohn, ihn in Geometrie, Trigonometrie und Algebra zu unterrichten. Vom Ratmann John Gottlob Bufe wurde ihm dann die Anfangsgründe der Steuermannskunst beigebracht. Mit diesem Rüstzeug versehen und mit wenig Geld in der Tasche versuchte er sein Glück in der Fremde. Er fuhr als Matrose und später als Steuermann auf mehreren Schiffen und unterstützte seine armen Eltern nach besten Kräften. Weiterlesen »
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Serie: Helgoländer Biografien
Tönnies Daniel Denker (1867-1929).
Foto: Museum Helgoland
Daniel Denker wurde am 30. November 1867 auf der Insel als Sohn des Helgoländer Zimmermanns Jasper Paul Denker und Anna Maria Tönnies geboren. Von Jugend an Seemann, bestand er schon sehr jung das Helgoländer Lotsenexamen und wurde bereits 1891 Mitglied der Rettungsbootsbesatzung. 1905 wurde er Vormann des Helgoländer Rettungsbootes „Claus Dreyer“. Bis zu seinem Tode hat er diesen Posten wahrgenommen. Während seiner langen Dienstzeit im Rettungswesen erwarb sich Daniel Denker große Anerkennung und viele Auszeichnungen.
Insgesamt rettete er 416 Menschen aus Seenot
Am 8. Dezember 1907 erhielt er die holländische Rettungsmedaille für die Rettung der Besatzung der holländischen Tjalk „Nieuwe Zorg“. Insgesamt rettete er 416 Menschen aus Seenot. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verlieh ihm am 25. September 1907 das Allgemeine Ehrenzeichen. Er wurde weiterhin mit der Großen Goldenen Prinz-Heinrich-Medaille für besonders mutige Taten im Küstenrettungsdienst ausgezeichnet. Während des Ersten Weltkrieges bekam er als erster Helgoländer das Eiserne Kreuz für die Rettung 70 in höchster Lebensgefahr schwebende Soldaten. Weiterlesen »
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Serie: Helgoländer Biografien (nach Friedrich Oetker)
Friedrich Oetker (1809-1881),
Publizist und Verfasser der Biografie
von Peter Andresen Oelrichs.
Abb. gemeinfrei
Ein gar gemütlicher Alter, mit schneeweißem Haupt, voll heiterer Munterkeit, ist Peter Andresen Oelrichs, 1781 auf Helgoland geboren. Er hat sein Jugendleben und seine späteren Fahrten selbst beschrieben und zwar in holländischer Sprache, die sich zu dem gemächlichen und behäbigen Wesen des Mannes ungemein schickt. Sein (Ur?)-Großvater war ein geborener Husumer, brachte es aber doch auf Helgoland bis zum Ratmann. Von seinem Vater weiß er nur wenig zu erzählen, ist jedoch stellig overtuigt, dat hij gedurende zijn leeftijd geene moeite heeft gespaard, zijn dagelijksch brood med visschen en loodsen te verdienen.
Von der Mutter, die einen kleinen Kram führte, redete er mit besonderer Liebe. Sie musste ihn einst nach dem Festlande mitnehmen. Da gefiel ihm dort die Kleidung, de kleeding der bewoners van het vaste land, sehr, und als ihn später ein Schiffskapitän mit aufs Schiff nahm und in der Kajüte so gebietend dastand, da dachte er: zulk een kapitein will ik ook worden. Weiterlesen »
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