Für Familienforscher: Totenregister von Helgoland als Download

Kirche St. Nicolai von Helgoland. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

243 Seiten unfangreich ist die Abschrift des Totenregisters aus dem Kirchenbuch von Helgoland für den Zeitraum von 1764 bis 1822. Die Abschrift steht ab sofort im Format PDF zum freien Download bereit. Weiterlesen

Neue Serie: Strandungen bei der Insel Helgoland

Von Max Arnold

Seekarte von 1652 mit der Insel Helgoland. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

Seekarte von 1652 mit der Insel Helgoland. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

Es gibt sehr viel Literatur über Helgoland. Kein Autor hat sich jedoch mit den Unfällen der Schiffe befasst, die diese bei der Insel erlitten haben, obwohl ein Schiffsunfall für die Bewohner ein wichtiges Ereignis war. Menschen waren in Not und man mühte sich diese zu retten, die gestrandeten Schiffe und deren Ladung stellten einen großen Wert dar, und die Helgoländer waren natürlich froh, wenn ihr Lebensstandard dadurch etwas angehoben wurde, waren doch die Lebensumstände auf der Insel nicht gerade großartig. Als gebürtiger Helgoländer schon von Haus aus an dem Thema interessiert, entschloss ich mich daher im Jahre 2002 nach Strandungen bei der Insel Helgoland zu forschen. Weiterlesen

Die letzten Jahrzehnte der dänischen Periode Helgolands

Serie „Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland“ von OTTO-ERWIN HORNSMANN1

Unterland mit Blick auf die Düne. Grafik: Förderverein Museum Helgoland

Ja, mit den Helgoländern ging es langsam bergauf in der dänischen Epoche von 1714 bis 1807. Bereits um 1750 war die Zahl der Einwohner von 1’000 am Ende der schleswig´schen Zeit auf 2’000 angewachsen; und diese Zahl blieb dann auch in den nächsten 150 Jahren ziemlich konstant. Es stellte sich ein gewisser Wohlstand ein, der aber, gemessen am Festland, doch recht bescheiden war. Wie überall auf der Welt hatten auch hier nicht alle Einwohner den gleichen Anteil an dem Fortschritt. Weiterlesen

  1. aus: Otto-Erwin Hornsmann, Geschichte und Geschichten der Insel Helgoland, Museum Helgoland, 2006, mit freundlicher Genehmigung des Autors

Vor 70 Jahren: am 18. April 1947 schien das Schicksal Helgolands besiegelt

Von Erich-Nummel Krüss

„Let´s blow this bloody place up“ forderten die Briten. Nachdem die Insel drei Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges durch ein zweistündiges Flächenbombardement völlig zerstört wurde, brachte man zwei Jahre später monatelang Unmengen an Kampfmitteln herüber und stopfte sie in die Bunkerstollen. Schließlich wurden sie hochgejagt: Es war die größte nicht atomare Sprengung der Militärgeschichte, genannt „Big Bang“. Anscheinend sollte den Deutschen durch diese Maßnahme eine Lektion erteilt werden. Nur, nicht das geschlagene „Dritte Reich“, sondern die Helgoländer Bevölkerung wurde damit hart getroffen und unberechtigt bestraft. Weiterlesen