Vor 70 Jahren: am 18. April 1947 schien das Schicksal Helgolands besiegelt

Von Erich-Nummel Krüss

„Let´s blow this bloody place up“ forderten die Briten. Nachdem die Insel drei Wochen vor Ende des Zweiten Weltkrieges durch ein zweistündiges Flächenbombardement völlig zerstört wurde, brachte man zwei Jahre später monatelang Unmengen an Kampfmitteln herüber und stopfte sie in die Bunkerstollen. Schließlich wurden sie hochgejagt: Es war die größte nicht atomare Sprengung der Militärgeschichte, genannt „Big Bang“. Anscheinend sollte den Deutschen durch diese Maßnahme eine Lektion erteilt werden. Nur, nicht das geschlagene „Dritte Reich“, sondern die Helgoländer Bevölkerung wurde damit hart getroffen und unberechtigt bestraft. Weiterlesen

Wiederaufbau

Serie: Vor 125 Jahren – Helgoland ist deutsch!

Helgoland: Männer der ersten Stunde

März 1952 die Männer der ersten Stunde des WSA auf ihrem Wohnschiff im Südhafen (v. l.): Jonny Boymann (Slomper), Hermann Schier, Werner Siemens II, James (Simmi) Siemens.

Zum Wiederaufbau benutzt die Gemeinde Helgoland als Basis das Nord-Ost-Gelände. Auf den Fundamenten der ehemaligen Wirtschaftsgebäude errichten die „Männer der ersten Stunde“ – rund 20 Helgoländer Handwerker – die ersten Unterkünfte für die Bauarbeiter. Bis dahin fanden die Männer Unterschlupf in den Kellern der zerbombten Häuser. Wasser- und Stromversorgung waren zunächst das Hauptproblem. Aus den Ruinen des Wirtschaftsgebäudes entsteht später die legendäre Nord-Ost-Kantine. Weiterlesen

Helgoland nach 1918: Insel wird als Seebad immer beliebter

Serie: Vor 125 Jahren – Helgoland ist deutsch! (Teil 2)

Helgoland zwischen den Weltkriegen. Foto: Franz Schensky

Helgoland zwischen den Weltkriegen. Foto: Franz Schensky

Nach der Rückkehr 1918 wurde die Insel als Seebad immer beliebter. Der Seebäderverkehr mit Helgoand weitete sich immer mehr aus. Milionen Gäste besuchten die Insel bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Weiterlesen