Veröffentlicht: 29. März 2013
VON ERICH-NUMMEL KRÜSS
In früheren Zeiten setzten die Helgoländer Fischer Hummernetze mit angebunden Ködern vor die Höhlen und Löcher, in denen sie Hummer vermuteten. In diesen verfingen sich die Hummer. Neben den Hummernetzen verwendeten sie auch noch den sogenannten Plumper, ein runder Eisenring mit einem Durchmesser von etwa einem Meter mit einem beutelartigen Netz darunter. Quer über den Rahmen wurde der Köder eingespannt.
Helgoländer Hummerkörbe. Foto: Museum Helgoland
Mit einer Korkleine (Semm) versehen, ließ man ihn auf den Grund und wartete, bis man annahm, dass sich der Hummer mit dem Köder beschäftigte. Nun musste man den Plumper schnell hochziehen, damit der Hummer ins Netz gedrückt wurde und keine Gelegenheit fand, wegzuschwimmen. Wahrscheinlich wurde diese Art des Hummerfischens meist südlich auf Aadebrunn betrieben, denn die Gefahrentonne „Düne-Süd“ wird von den Helgoländer Fischern immer noch „Plumper Tenn“ genannt. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 24. Februar 2013
Artikelserie von Erich-Nummel Krüss
Dem Helgoländer Hummer wurde schon immer, solange über die Insel berichtet wird, auf dem Felssockel rund um Helgoland nachgestellt. Die Hummerfischerei wurde zumeist von älteren Fischern betrieben, die die Strapazen des „In-See-Fahrens“ mit den Schellfischschaluppen zu beschwerlich fanden.
Die bienenkorbförmigen Reusen sind ab 1927 durch viereckige eiserne Hummerkörbe ersetzt worden. Foto: Museum Helgoland
Sie fuhren stattdessen mit kleinem Ruder- oder Segelboot, den typischen Booten und Jollen Helgoländer Bauart, auf die Klippen rund um Helgoland und gingen dem Hummerfang nach. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 25. Januar 2013
Von Erich-Nummel Krüss
Ausbooten heute. Foto: Museum Helgoland
Fischerei, Lotserei und Bergung waren in früheren Zeiten die Haupterwerbsquellen auf der Insel Helgoland. Zeitweise bestand sogar ein gewisser Wohlstand unter den Seeleuten, der zur Zeit der Kontinentalsperre seinen Höhepunkt erreichte, vor allem durch Einnahmen von Blockadebrechern und vom Schmuggel.
Danach, als es wirtschaftlich bergab ging, versuchte Jacob A. Siemens 1826 das Seebad zu gründen, und es gelang ihm auch nach anfänglichen Schwierigkeiten. Mit der langsamen, aber stetigen Zunahme der Gäste wurde die Frage nach einer ständigen Schiffsverbindung mit dem Festland immer zwingender. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 9. Dezember 2012
Serie: Helgoländer Biografien, herausgegeben von Erich-Nummel Krüss
Erich Paul Jansen Friedrichs.
Foto: Museum Helgoland
Erich Friedrichs war ein leidenschaftlicher, intelligenter Mann; ein Mann, der seine Heimat Helgoland über alles liebte und im Laufe seines Lebens viel für sie riskierte. Am Ende bezahlte er dafür mit seinem Leben. Friedrichs wurde am 2. November 1890 auf Helgoland geboren. Seine Mutter war Fanny Elise Krüß, sein Vater Peter Paul Friedrichs. Drei Monate vor seiner Geburt war die Insel wieder in deutschen Besitz übergegangen, nachdem sie 83 Jahre lang unter britischer Herrschaft gestanden hatte. Viele Helgoländer sprachen daher gutes Englisch, auch Erich Friedrichs. Diese Kenntnisse würden ihm im Ersten und Zweiten Weltkrieg noch von Nutzen sein.
Auf Helgoland wurde Erich „Eäk Fink“ genannt, das hörte er jedoch nicht so gern. Schon mit 19 Jahren trat er im Januar 1910 in die Kaiserliche Deutsche Marine ein und blieb dort bis Juni 1912. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, war er schon von Beginn an wieder bei der Marine und kam erst Ende März 1919 nach Helgoland zurück. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 27. Oktober 2012
Serie: Helgoländer Biografien von Erich-Nummel Krüss
James Krüss (1926 – 1997).
Foto: Helgoland Museum
James Jacob Hinrich Krüss, Deutscher Dichter und Schriftsteller, geboren am 31. Mai 1926 auf Helgoland, gestorben am 2. August 1997 auf Gran Canaria.
James Krüss wuchs als ältester Sohn des Elektrikers Ludwig Krüss und seiner Gattin Margaretha Friedrichs auf Helgoland auf. 1941 wurden Helgoländer Familien nach Arnstadt in Thüringen, später nach Hertigswalde bei Sebnitz in Sachsen evakuiert. Nach dem Abschluss der Mittelschule 1942 besuchte Krüss die Lehrerbildungsanstalt Lunden in Schleswig-Holstein, ab 1943 die Lehrerbildungsanstalt Ratzeburg und seit 1944 die Bernhard-Rust-Hochschule in Braunschweig. Im Sommer 1944 wurde er noch als Soldat der Luftwaffe eingezogen und erlebte das Ende des Zweiten Weltkrieges in Aussig in Böhmen. Weiterlesen »
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