Veröffentlicht: 25. Januar 2013
Von Erich-Nummel Krüss
Ausbooten heute. Foto: Museum Helgoland
Fischerei, Lotserei und Bergung waren in früheren Zeiten die Haupterwerbsquellen auf der Insel Helgoland. Zeitweise bestand sogar ein gewisser Wohlstand unter den Seeleuten, der zur Zeit der Kontinentalsperre seinen Höhepunkt erreichte, vor allem durch Einnahmen von Blockadebrechern und vom Schmuggel.
Danach, als es wirtschaftlich bergab ging, versuchte Jacob A. Siemens 1826 das Seebad zu gründen, und es gelang ihm auch nach anfänglichen Schwierigkeiten. Mit der langsamen, aber stetigen Zunahme der Gäste wurde die Frage nach einer ständigen Schiffsverbindung mit dem Festland immer zwingender. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 9. Dezember 2012
Serie: Helgoländer Biografien, herausgegeben von Erich-Nummel Krüss
Erich Paul Jansen Friedrichs.
Foto: Museum Helgoland
Erich Friedrichs war ein leidenschaftlicher, intelligenter Mann; ein Mann, der seine Heimat Helgoland über alles liebte und im Laufe seines Lebens viel für sie riskierte. Am Ende bezahlte er dafür mit seinem Leben. Friedrichs wurde am 2. November 1890 auf Helgoland geboren. Seine Mutter war Fanny Elise Krüß, sein Vater Peter Paul Friedrichs. Drei Monate vor seiner Geburt war die Insel wieder in deutschen Besitz übergegangen, nachdem sie 83 Jahre lang unter britischer Herrschaft gestanden hatte. Viele Helgoländer sprachen daher gutes Englisch, auch Erich Friedrichs. Diese Kenntnisse würden ihm im Ersten und Zweiten Weltkrieg noch von Nutzen sein.
Auf Helgoland wurde Erich „Eäk Fink“ genannt, das hörte er jedoch nicht so gern. Schon mit 19 Jahren trat er im Januar 1910 in die Kaiserliche Deutsche Marine ein und blieb dort bis Juni 1912. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, war er schon von Beginn an wieder bei der Marine und kam erst Ende März 1919 nach Helgoland zurück. Weiterlesen »
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Veröffentlicht: 29. April 2012
Serie: Helgoländer Biografien
Tönnies Daniel Denker (1867-1929).
Foto: Museum Helgoland
Daniel Denker wurde am 30. November 1867 auf der Insel als Sohn des Helgoländer Zimmermanns Jasper Paul Denker und Anna Maria Tönnies geboren. Von Jugend an Seemann, bestand er schon sehr jung das Helgoländer Lotsenexamen und wurde bereits 1891 Mitglied der Rettungsbootsbesatzung. 1905 wurde er Vormann des Helgoländer Rettungsbootes „Claus Dreyer“. Bis zu seinem Tode hat er diesen Posten wahrgenommen. Während seiner langen Dienstzeit im Rettungswesen erwarb sich Daniel Denker große Anerkennung und viele Auszeichnungen.
Insgesamt rettete er 416 Menschen aus Seenot
Am 8. Dezember 1907 erhielt er die holländische Rettungsmedaille für die Rettung der Besatzung der holländischen Tjalk „Nieuwe Zorg“. Insgesamt rettete er 416 Menschen aus Seenot. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verlieh ihm am 25. September 1907 das Allgemeine Ehrenzeichen. Er wurde weiterhin mit der Großen Goldenen Prinz-Heinrich-Medaille für besonders mutige Taten im Küstenrettungsdienst ausgezeichnet. Während des Ersten Weltkrieges bekam er als erster Helgoländer das Eiserne Kreuz für die Rettung 70 in höchster Lebensgefahr schwebende Soldaten. Weiterlesen »
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