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Helgoländer Adressbuch 1889

Im Jahre 1889 berichtet die Helgoländer Chronik1 über einem tragischen Unfall dreier Helgoländer Lotsen, die in der Nähe der Austernbank ums Leben kamen. Es ist ein Jahr bevor Helgoland in den Besitz des deutschen Kaiserreichs übergeht und auf der Insel leben etwa 2.000 Insulaner.

Zeitgenössische Ansicht von Helgoland. © Museum Helgoland

Haupterwerb der Helgoländer bleibt die Schellfisch- und Hummerfischerei, sowie das Lotsenwesen nach der Elbe, Eider und Weser, obwohl Helgoland als Kurbad immer beliebter wird und sich dadurch viele neue Erwerbsmöglichkeiten ergeben, worauf das Helgoländer Adressbuch von 1889 hindeutet. Es erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn es fehlen einige Namen alteingesessener Helgoländer Familien. ENK Weiterlesen »

  1. Erich-Nummel Krüss, Herausgeber: Museum Helgoland

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Peter Andresen Oelrichs (1781-1869)

Serie: Helgoländer Biografien (nach Friedrich Oetker)

Friedrich Oetker (1809-1881),
Publizist und Verfasser der Biografie
von Peter Andresen Oelrichs.

Abb. gemeinfrei

Ein gar gemütlicher Alter, mit schneeweißem Haupt, voll heiterer Munterkeit, ist Peter Andresen Oelrichs, 1781 auf Helgoland geboren1. Er hat sein Jugendleben und seine späteren Fahrten selbst beschrieben und zwar in holländischer Sprache, die sich zu dem gemächlichen und behäbigen Wesen des Mannes ungemein schickt. Sein (Ur?)-Großvater war ein geborener Husumer, brachte es aber doch auf Helgoland bis zum Ratmann. Von seinem Vater weiß er nur wenig zu erzählen, ist jedoch stellig overtuigt, dat hij gedurende zijn leeftijd geene moeite heeft gespaard, zijn dagelijksch brood med visschen en loodsen te verdienen.

Von der Mutter, die einen kleinen Kram führte, redete er mit besonderer Liebe. Sie musste ihn einst nach dem Festlande mitnehmen. Da gefiel ihm dort die Kleidung, de kleeding der bewoners van het vaste land, sehr, und als ihn später ein Schiffskapitän mit aufs Schiff nahm und in der Kajüte so gebietend dastand, da dachte er: zulk een kapitein will ik ook worden. Weiterlesen »

  1. 26. Februar 1781 bis 18. Juni 1869

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Fremd- und Zwangsarbeiter gehörten in Nazi-Deutschland vor allem während des Zweiten Weltkrieges zu den tragenden Wirtschaftsfaktoren. Sie dienten als Arbeiterersatz für durch den Kriegseinsatz in der Wehrmacht fehlende Männer. Ausländische Zivilisten und Kriegsgefangene bildeten das Gros der Fremd- und Zwangsarbeiter.

Zwangsarbeiterausweis aus der Zeit der deutschen Besetzung Litauens.
Abb. gemeinfrei

Die Zivilisten wurden meist unter falschen Versprechungen angeworben oder gegen ihren Willen eingesetzt. Sie hatten keinen Einflussmöglichkeit auf Dauer, Art des Einsatzes oder Art der Unterbringung. Auch auf Helgoland hat das NS-Regime Fremd- und Zwangsarbeiter eingesetzt, mutmaßlich vor allem zum Ausbau militärischer Anlagen. Weiterlesen »


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List of killed drifted allied bomber pilots during World War II buried at church­yard (cemetery) on the island of Hel(i)goland. Nothing is left of the graves after bombing the island on April, 18th 1945 and after the “Big Bang” (blowing up Heligoland) on April 18th 1947.

German air defense during WW II. Foto: Museum Helgoland

The names of the dead can be found in the burial register between 1918 and 1945 of the Evangelical-Lutheran community of Helgoland. After the resettlement of the island in 1952 the bones have been collected and laid to rest in a special bone grave. Weiterlesen »


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Jasper Emil Nickels

Serie: Helgoländer Biografien

Jasper Emil Nickels.
Foto: Museum Helgoland

Geboren wurde Jasper Emil Nickels am 18. Mai 1869 auf Helgoland, gestorben ist er am 9. Okto­ber 1944, ebenfalls auf Helgoland. Seine Eltern waren der Fischer Peter Jasper Nickels und Dorothea, geb. Asmus Pauls. Peter Jasper ist 1878 beim Fischfang auf See geblieben. Helgoland gehört zum Zeitpunkt der Geburt von Jasper Emil Nickels als Kronkolonie zu Großbritannien und alle Insulaner waren britische Staatsbürger.

Nachdem er wegen einer Knieverletzung zur Behandlung nach England geschickt wurde, ließ er sich nach der Genesung im Alter von 15 Jahren in der Royal Navy registrieren1. Seine Dienstzeit führte ihn unter anderem auch nach Ostafrika, wo er im Februar/März 1893 mit dem britischen Kanonenboot „Mosquito“ auf dem Nyassa-See den Sklavenhändler Liwondi jagte, der Eingeborene vom oberen Shire River in die Sklaverei verkaufen wollte. Nach dieser erfolgreichen Aktion war Liwondis Macht zerstört. Weiterlesen »

  1. Registriernummer: 127811

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